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Boule im DTF

Grundsätzlich gilt die Vereinsordnung der Düsseldorfer Tennisfreunde in der jeweils gültigen Fassung. Im Folgenden wird eine gesonderte Platz.- und Spielordnung für den Bereich „Boule im DTF“ beschrieben.

Jedes Mitglied hat die Pflicht, sich stets sportlich fair zu verhalten, die Boule-Anlage pfleglich zu behandeln und auch die übrigen Bestimmungen des Vereins zu befolgen.

Spielordnung Boule

Spielberechtigung
Das Benutzen der Boule-Anlage ist für aktive und passive Mitglieder, ebenso für
Mitglieder im Probejahr der Düsseldorfer Tennisfreunde im jeweiligen Jahresbeitrag enthalten.

Zurzeit ist es nicht möglich, dass Gäste am Spielbetrieb teilnehmen.

Interessierte, die im DTF Boule spielen möchten, können als passive Mitglieder zur dem jeweilig festgelegten Jahresbeitrag eintreten, und sind damit berechtigt am Spielbetrieb teilzunehmen

Platzbelegung
Grundsätzlich gelten die Spielregeln des deutschen Petanque-Verbandes, die auf der Internetseite des Clubs für Jeden frei zugänglich sind. Ein Spiel dauert solange bis eine der Parteien 13 Punkte erreicht hat. Gespielt wird i.d.R. mit 1:1, 2:2 oder 3:3 Personen.

Die Anlage bietet generell Platz für mehrere Spielbahnen. Sollte eine oder drei Bahnen frei sein, sind Übungswürfe solange möglich bis eine Spielgruppe ein Spiel ankündigt. Sind alle drei Bahnen besetzt, meldet sich die neue Spielgruppe bei einer der spielenden Gruppen an.

Sonderregelungen der Platzbelegung (z.B. bei Turnieren) werden vom Ausschuss und vom Vorstand per Aushang und im Internet bekanntgegeben.

Verhalten während des Spiels
Es ist nicht erlaubt, dass sich Zuschauer und Nicht-Spieler während des Spiels innerhalb der Bahnen aufhalten außer den Spielern selbst. Als Begrenzung gelten die Holzränder.

Spieler und Zuschauer haben eine Sorgfaltspflicht und haften eigenverantwortlich für eventuelle Schäden.

Sind Kinder auf dem Spielplatz, ist die Spielrichtung zum Spielplatz hin nicht erlaubt.

1.4 Clubmeisterschaft

Die Düsseldorfer Tennisfreunde e.V. tragen alljährlich analog zum Tennisbetrieb eine Clubmeisterschaft im Boule aus. Startberechtigt ist jedes Mitglied nach Entrichtung des festgesetzten Startgeldes. Die Höhe des Startgeldes beschließt der Vorstand. Die Startgelder dienen einzig der Instandhaltung der Boule-Anlage, sowie der Aufrechterhaltung des Spielbetriebes.
Weitere Informationen werden über eine Ausschreibung durch den Ausschuss erfolgen. Die Ausschreibung wird zeitnah am Aushang und im Internet veröffentlicht.

Platzordnung

Spielzeit
Die Boule-Saison (Start und Ende) richtet sich nach den Terminen für die Tennis-Saison April-Oktober.

Generell ist die Nutzung im Zeitraum von 8:00 bis 21:30 täglich möglich.

Die Boule-Anlage ist bei folgenden Anlässen gesperrt:Während des Tennisspielbetriebs an Final-Wochenenden des Tennis-ClubturniersBei Sonderaktionen
Sonderaktionen werden rechtzeitig vom Vorstand oder vom Ausschuss bekannt gegeben.

Desweiteren muss an Meden-Spieltagen Rücksicht auf die Tennisspieler, insbesondere bei Spielen auf Platz 1 genommen werden.

Spielgerät
Boulekugeln zur freien Nutzung liegen im Geräteraum bereit.

Diejenigen, die sich diese Kugeln ausleihen, sind nach dem Spiel verpflichtet, die Kugel in einem gereinigten Zustand wiederum im Geräteraum unterzubringen.

Eigene Kugeln können selbstverständlich mitgebracht und genutzt werden.

Platzpflege
Die Spielbahnen bedürfen keiner besonderen Platzpflege. Die Spieler sind verpflichtet vor dem Spiel Laub und andere Fremdkörper aus der Anlage zu entfernen. Eventuelle Schäden, die nicht unmittelbar beseitigt werden können, sind dem Ausschuss zu melden.

Ansonsten sorgt der Ausschuss für die Bespielbarkeit der Anlage.

BekleidungsordnungGrundsätzlich gibt es keine Anforderungen an die Bekleidung. Es ist lediglich darauf zu achten, dass das Schuhwerk keinerlei Beschädigungen am Platz erzeugen kann.

Rangliste und die Regeln zu Forderungsspielen
Jeder in der Rangliste genannte Spieler ist berechtigt, die vor ihm platzierten Spieler in gleicher Reihe von rechts nach links oder diagonal rechts hoch zu einem Forderungsspiel herauszufordern. Dies geschieht nach dem sogenannten „Tannenbaumsystem“.

Für Forderungsspiele gelten die Regeln des Deutschen Petanque-Verbandes mit Ausnahme der zu spielenden Sätze. Es entscheidet der Gewinn von zwei Sätzen, wobei ein eventuell notwendiger 3ter Satz bei 7:7 startet und normal bis 13 gespielt wird.

Nicht in der Rangliste genannte Spieler können den Letzten der Rangliste fordern. Dies gilt auch für Spieler, die sich freiwillig aus der Rangliste herausgenommen haben.

Forderungsspiele sind in der Zeit vom April bis zum Oktober eines jeden Jahres möglich.

Die Forderungsplätze 3, 2, 1 können nur nacheinander gefordert werden und können nicht von Platz 4 aus übersprungen werden.

Eine Forderung ist nur gültig durch die Eintragung in das Forderungsbuch und die Benachrichtigung des Gegners durch den Herausforderer innerhalb einer Woche. Die Eintragung in die Forderungsliste ist nicht möglich, wenn der Gegner seinerseits bereits eine andere Forderung eingetragen hat.

Der herausgeforderte Spieler muss innerhalb von 7 Tagen ab der Benachrichtigung zum Spiel antreten. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, gilt das Spiel für ihn als verloren. In das Forderungsbuch wird 0:13 0:13 zum Nachteil des Geforderten eingetragen.

Unterbleibt eine fristgerechte Benachrichtigung durch den Herausforderer, so hat die Eintragung in die Forderungsliste keine Gültigkeit. Die Forderung bleibt jedoch bestehen, wenn der Boule-Ausschuss sich davon überzeugt hat, dass eine Benachrichtigung wegen Abwesenheit (Urlaub oder Krankheit) des Gegners nicht möglich war. Sollte ein Spieler zu einem Forderungsspiel innerhalb von drei (3) Wochen nicht benachrichtigt werden können, so kann der Herausfordernde den Ranglistenplatz des Geforderten einnehmen.

Das Ergebnis einer Herausforderung ist vom Gewinner der Forderung in das Forderungsbuch einzutragen. Die Berichtigung der Rangliste bleibt alsdann dem Boule-Ausschuss vorbehalten.

Ein Spieler, der zu einem vereinbarten Forderungsspiel nicht erscheint, hat das Forderungsspiel verloren. Eine Wartezeit von 15 Minuten ist dabei zu berücksichtigen. Auch hier wird in das Forderungsbuch 13:0 13:0 zu Gunsten des anwesenden Spielers eingetragen.

Muss ein Forderungsspiel aus Witterungsgründen abgebrochen werden, so muss das Spiel innerhalb einer Woche beim aktuellen Spielstand fortgeführt werden.

Der Gewinner des Forderungsspiels kann vom Verlierer frühestens in drei (3) Wochen erneut gefordert werden.

Streitfragen, sie sich aus dem Spielbetrieb ergeben, entscheidet der Boule-Ausschuss.

Version 1.2 Stand 07/2016

Vorsitzender Sportwart Sprecher Boule-Ausschuss

Markus Simmelbauer Dirk Jacoby Dirk Jacoby

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